5 Schritte zum ebenen Untergrund für neuen Bodenbelag

From Madagascar
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Beim Gießen arbeitet man in Abschnitten und zieht die Masse mit einer Zahnkelle oder einem Glätter gleichmäßig aus. Die Schichtdicke richtet sich nach dem Produkt: Manche Massen vertragen nur wenige Millimeter, andere bis zu mehreren Zentimetern in einem Arbeitsgang. Wer zu dick auf einmal gießt, bekommt Spannungsrisse. Bei größeren Fehlstellen sind zwei dünnere Schichten besser als eine dicke. Die Übergänge zwischen den Abschnitten werden nass in nass verstrichen, sonst bleiben sichtbare Kanten. Zum Schluss mit einer Stachelwalze entlüften und die Fläche vor Zugluft und direkter Sonne schützen.

Ein typisches Problem entsteht bei der Verlegung über mehrere Räume hinweg. Werden die Räume ohne Trennfuge durchgelegt, addiert sich die Längenänderung. Spätestens an der nächsten Türschwelle muss eine Dehnungsfuge eingebaut werden. Diese wird oft mit einer Übergangsschiene abgedeckt. Wichtig ist, dass die Schiene nicht fest mit beiden Bodenflächen verklebt wird, sonst wird die Bewegung wieder eingeschränkt. Besser ist eine Schiene, die auf einer Seite fest und auf der anderen Seite beweglich aufliegt.

Nach der Reparatur sollte die Stelle einige Tage beobachtet werden. Knarrt es erneut, sitzt der Keil nicht fest oder die Schraube hat keinen Halt gefunden. Dann muss die Verbindung korrigiert werden, bevor sich das Holz weiter abnutzt. Wer unsicher ist, ob der Balken morsch ist, sollte einen Fachmann hinzuziehen. Ein morscher Balken trägt keine Schraube und kein Knarrgeräusch verschwindet, solange die Unterkonstruktion nachgibt.

Typische Fehler sind zu dünner Kleberauftrag, das Verlegen auf noch feuchtem Ausgleich und das Ignorieren von Dehnungsfugen. An Übergängen zu Wänden, Türen oder anderen Belägen müssen Randfugen bleiben, sonst reißt die Fläche bei Temperaturschwankungen. Ebenso wird oft vergessen, den Kleber vor dem Setzen der Fliese kurz ablüften zu lassen – zu frischer Kleber haftet schlechter und sackt ab.

Zuerst wird der alte Untergrund gründlich geprüft. Ein Richtscheit oder eine lange Wasserwaage zeigt, wo es hakt. Kreide oder ein Stift markieren die hohen und tiefen Stellen. Lose Partikel, alte Kleberreste und Staub müssen restlos entfernt werden, denn jede Ausgleichsmasse braucht einen tragfähigen, saugfähigen Untergrund. Bei Beton prüft man die Restfeuchte; Estriche müssen je nach Art und Dicke mehrere Wochen trocknen. Wer diese Wartezeit ignoriert, versiegelt Feuchtigkeit unter dem neuen Belag und bekommt später Schimmel oder abgelöste Stellen.

Zuerst das grobe Material entfernen. Pinsel mit einem Spachtel oder der Handkante über einen Eimer ausstreichen, damit möglichst viel Farbe herausfällt. Rollen auf einem Stück Pappe oder Zeitungspapier abrollen, bis kaum noch Farbe austritt. Wer diesen Schritt überspringt, verteilt die Reste später im Auswaschwasser und verstopft im schlimmsten Fall den Abfluss. Besonders bei lösemittelhaltigen Farben ist das ein echtes Problem.

Rückstände lassen sich vermeiden, indem man das Band nach dem Abziehen sofort entsorgt und nicht wieder verwendet. Klebereste auf der Wand mit einem feuchten Tuch und etwas mildem Reiniger abwischen, nicht mit scharfen Lösungsmitteln. Bei sehr glatten Flächen kann ein Fön helfen: das Band kurz anwärmen, dann lässt es sich leichter und ohne Rückstände lösen. Wichtig ist, das Band nicht in einem Ruck abzureißen.

Von unten ansetzen statt von oben nachbessern Ist ein Keller oder ein Hohlraum unter den Dielen erreichbar, geht die Reparatur schnell und sauber. Zunächst muss die knarrende Stelle genau lokalisiert werden. Eine zweite Person geht langsam über die Diele, während man von unten horcht und die Hand auf die Balken legt. Sobald die Stelle gefunden ist, prüft man, ob das Brett auf dem Lagerholz aufliegt oder ob es sich abhebt. Ein dünner Holzkeil, von unten zwischen Balken und Diele geschoben und mit Leim gesichert, beseitigt das Spiel oft dauerhaft. Alternativ kann eine Schraube schräg durch die Diele in den Balken gezogen werden.

Ein häufiger Fehler ist zu heißes Wasser. Es verklebt die Borsten und lässt den Kleber im Rollerbezug aufweichen. Ein anderer Fehler: den Pinsel mit Gewalt in Form biegen oder die Borsten auf dem Gefäßboden ausdrücken. Dadurch brechen Fasern, und der Pinsel verliert seine Spitze. Auch ein zu früher Wechsel des Wassers kostet nur Zeit – erst wenn das Wasser wirklich klar ist, ist die Reinigung abgeschlossen.

Die richtige Methode je nach Farbtyp Wasserbasierte Farben lassen sich mit lauwarmem Wasser und einem Tropfen Spülmittel auswaschen. Den Pinsel unter fließendem Wasser kräftig ausstreichen, dabei die Borsten immer wieder auseinanderdrücken, bis das Wasser klar bleibt. Bei Rollen den Bezug abziehen und unter dem Wasserhahn durchkneten, oder den Roller auf einer rauen Unterlage gründlich ausrollen, während Wasser darüberläuft. Lösemittelhaltige Farben brauchen Terpentin oder einen passenden Reiniger. Hier gilt: erst in ein Gefäß mit Reinigungsmittel tauchen, ausstreichen, dann mit klarem Wasser nachspülen. Niemals lösemittelhaltige Reste in den Ausguss geben.